Milica Debelnogić

Orgeldozentin Milica Debelnogić

Milica Debelnogić wurde 1988 in Novi Sad, in Serbien geboren. Im Alter von 9 Jahren erhielt sie den ersten Klavierunterricht. Nach ausgezeichnetem Abschluss des Bachelorstudiums im Fach Orgel an der Akademie der Künste in ihrem Heimatort, kam sie nach Graz, wo sie ihre weitere musikalische Ausbildung an der Universität für Musik und darstellende Kunst begann. Das Studium der Instrumentalpädagogik im Fach Orgel, Klavier und Elementare Musikpädagogik in Graz schloss sie ebenfalls mit Auszeichnung ab.

Ihre Konzertpraxis zählt zahlreiche solistische Konzerte und Auftritte. Als Organistin trat Milica Debelnogić u.a. auch in Festivals „Timorgelfest“ (Rumänien), „Grazer Orgelfrühling“ (Österreich) und „Bachwoche“ (Deutschland) auf. Durch gute Kooperation mit dem steierischem Verein „Kultur Land Leben“ wurde sie oft als Konzertorganistin in der Steiermark eingeladen und trat in Riegersburg, Osterwitz, Straden, Kitzeck, Heinersdorf usw. auf.

Ihr vielfältiges musikalisches Wirken wurde durch mehrere Preise und Stipendien ausgezeichnet. Neben zahlreichen Preisen bei Klavierwettbewerben, die sie in ihrer Heimat bekam, gewann sie den 2. Preis beim internationalen Orgelwettbewerb in Szeged (Ungarn) und den 1. Preis beim Orgelwettbewerb „Martha Debelli“ 2014 in Graz (Österreich). Für ihre wissenschaftliche Masterarbeit „Organistinnen des 19. Jahrhunderts im europäischen Raum“ bekam Milica Debelnogić den Genderpreis 2017 von der Universität für Musik und darstellende Kunst, Graz. Das Ministerium für Bildung, Sport und Jugend in Serbien verlieh ihr zwei Mal das Leistungsstipendium für ihr Studium im Ausland und sie war auch Stipendiatin des Rotary Clubs Ansbach in Deutschland.

Sie besuchte Meisterkurse bei renommierten Personen der Orgelszene, wie Günther Kaunzinger (Deutschland), János Pálúr (Ungarn), Olivier Latry (Frankreich), Shin-Young Lee (Korea) und Pavel Kohout (Tschechien). Am Orff Institut für Elementare Musik- und Tanzpädagogik in Salzburg („Mozarteum“) erwarb sie eine zusätzliche Ausbildung im Bereich Musikpädagogik.

Aufgrund eigener Interessen für die Orgelpädagogik und Popularisierung der Orgel veranstaltete sie Orgelprojekte für Kinder an der Kunstuniversität Graz und im Rahmen der KinderUni Graz. Sie entwickelte das Konzept und leitete die Orgelworkshops für Kinder und Jugendliche am Festival „Bachwoche“ in Ansbach (Deutschland). In diesem Bereich arbeitete sie auch gemeinsam mit dem Organisten Rudolf Lutz aus Schweiz.

Derzeit befindet sie sich in Graz, wo sie als Klavier- und Orgellehrerin und elementare Musikpädagogin wirkt. Um das Instrument Orgel näher an Kinder und Jugendliche heran zu bringen und einen persönlichen Beitrag zur Nachwuchsförderung von OrganistInnen zu leisten, veranstaltet sie im Jahr 2018 Orgelworkshops für Kinder und Jugendliche an mehreren Orten in der Stadt Graz (Odilien-Institut für Menschen mit Sehbehinderung oder Blindheit, Herz-Jesu-Kirche Graz, usw.).