Augustinum

Das Augustinum – Bischöfliches Zentrum für Bildung und Berufung – ist das Zuhause der Grazer Kapellknaben.

Mit seinen Angeboten und Räumlichkeiten bietet das Haus jedem Kapellknaben eine hohe Lebensqualität.

  • Möglichkeit zum Mittagessen in der Mensa, Cafeteria (hier finden Sie den Speiseplan)
  • Ruhebereiche für Hausübungen und Rückzug
  • Freizeitbereiche, Park und Spielmöglichkeiten

In Verbindung mit den Institutionen der Diözese Graz-Seckau entsteht ein Viereck der Angebote an junge Menschen:

  • Grazer Kapellknaben (Chor- und Sologesang, Auftritte, Reisen)
  • Bischöfliches Internat (für Buben mit sehr weiten Anfahrtswegen oder „Internat für eine Nacht“ in besonderen Zeiten)
  • Bischöfliches Gymnasium (Unterstufe und Oberstufe in 8-jähriger Form, Ganztagesklasse – in Abstimmung mit den Probenzeiten, Freigegenstände Klavier und Orgel)
  • Konservatorium für Kirchenmusik (Orgel- und Chorleitungsunterricht für fortgeschrittene Jugendliche)

 

 

Gemeinsame Mitteilung des Augustiunums und der Kapellknaben zum Start im November 2016

Augustinum – Bischöfliches Zentrum für Bildung und Berufung und Grazer Kapellknaben beginnen eine richtungsweisende Zusammenarbeit

Das Augustinum steht mit seinen Institutionen jungen Menschen offen, die auf der Suche nach Bildung, Ausbildung und persönlicher Entwicklung sind. Dabei nehmen Kunst, Kultur und Sport einen zentralen Stellenwert ein. „Mit unserem neuen Zuhause, dem Augustinum, steht jedem unserer Sänger ein Ort zur Verfügung, in dem nicht nur geprobt werden kann, sondern der während des Nachmittages, der bei uns schon mal drei bis vier Stunden dauern kann, auch zum Leben da ist“, fasst Matthias Unterkofler, künstlerischer Leiter der Kapellknaben die wesentlichen positiven Veränderungen zusammen. Mittagessen in der Mensa, Hausübungen erledigen an entsprechenden Ruheorten, spielen im Park – das alles ist rund um Proben und Stimmbildung nun möglich.

„Wir singen viel geistliches Repertoire, wie z.B. das Weihnachtsoratorium von Bach oder Motetten von Bruckner und Mendelssohn. Dass das Augustinum als kirchliche Institution unsere inhaltliche und musikalische Arbeit wertschätzt, freut uns sehr“ ist eine erste Reaktion der jungen Männerchoristen. Persönlichkeitsentwicklung geschieht in beiden Institutionen auf selbstverständliche Weise: die Betreuung jüngerer Sänger auf Reisen durch ältere, gegenseitige Nachhilfe in schulischen Angelegenheiten und die Unterstützung am persönlichen musikalischen Weg, sogar bis zum Dirigenten. „Ich selbst hatte als interner Schüler hier alle Möglichkeiten: Orgel und Klavier üben, einen eigenen Chor gründen – die Hausleitung und Präfekten haben mich stets unterstützt“ erinnert sich Unterkofler an seine eigene Zeit im damaligen Bischöflichen Seminar. „Dass sich das jetzt vereint entsprechend weitergeben lässt, eröffnet viele neue Möglichkeiten“.

Eine davon ist der Zugang zum Chor für Buben, deren Anfahrtswege nach Graz mehrmals in der Woche zu weit sind. Diese können zukünftig im Bischöflichen Gymnasium zur Schule gehen, im modernen Internat leben und die Ausbildung der Kapellknaben mit allen Auftrittsmöglichkeiten wahrnehmen. Musikalisch fortgeschrittenen Jugendlichen steht auch das Konservatorium für Kirchenmusik, welches seine Räumlichkeiten ebenfalls im Augustinum hat, offen.

„Ein Internat der heutigen Zeit versteht sich als Ergänzung zum Elternhaus. Wie finde ich meine Rolle in einer pluralen Gesellschaft, wo soll ich zurück stecken, wo kann ich mich durchsetzen, wie gehe ich mit den unterschiedlichen Menschen wertschätzend um, denen ich täglich begegne“ stellt Peter Jirak, seit September Leiter des Augustinums, kennzeichnende Bereiche des Internatslebens dar.

Informationen zum Augustinum sind bei Peter Jirak Tel. 0316 8031-961 und www.augustinum.at erhältlich. Für musikalische Fragen wenden Sie sich bitte an Matthias Unterkofler, Tel. 0664 5580647 und www.kapellknaben.at.